Ehrenamtlich Tätige zu Gast in Mainz

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300 ehrenamtlich tätig Frauen und Männer waren zu Gast bei Ministerpräsidentin des Landes Malu Dreyer. Mit dabei waren auch engagierte Männer und Frauen aus der Ortsgemeinde Kettig

In Rheinland-Pfalz engagieren sich nicht nur besonders viele Bürger und Bürgerinnen ehrenamtlich, dieses Land belegt auch mit seiner Vereinslandschaft einen Spitzenplatz in Deutschland.

So ist die Zahl der Vereine seit dem Jahr 2012 um 1.600 auf jetzt 38.000 Vereine im Jahr 2017 angewachsen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim zweiten Arbeitstreffen des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei.
„Ihr bürgerschaftliches Engagement verbindet Menschen, es baut Brücken zwischen verschiedenen Gruppen und Lebenswelten und ist damit ein wichtiger Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es ist gelebte Demokratie“, betonte die  Ministerpräsidentin beim siebten Bürgerempfang in der Mainzer Staatskanzlei. In diesem Jahr waren rund 300 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Rheinland-Pfalz  eingeladen. „Ich weiß, dass ein Großteil der Arbeit im ehrenamtlichen Bereich im Verborgenen blüht. Aber ich möchte, dass Sie wissen: „Ihre Mühe und der Einsatz für Ihre Herzensprojekte werden wahrgenommen und wertgeschätzt“, lobte die Ministerpräsidentin ihre Gäste.
Weiter heißt es in einer umfassenden Presseerklärung der Mainzer Staatskanzlei: „In diesem Jahr waren aus allen zwölf kreisfreien Städten und den 24 Landkreisen Bürger und Bürgerinnen eingeladen, die sich in besonderem Maße in den Kommunen einsetzen und diese so direkt vor Ort stärken. So sind die eingeladenen  Gäste beispielsweise engagiert in der Nachbarschaftshilfe, der Feuerwehr, der Brauchtumspflege, bei der Sozial- und Kulturarbeit, in Wander- oder Heimatvereinen, Büchereien, in der Seniorenarbeit und der  Flüchtlingshilfe oder engagieren sich beim Sport oder der Kommunalpolitik. Sie sind in ihren Kommunen die Anpacker, die Vernetzer, die helfenden Hände, überall dort, wo Unterstützung vor Ort gebraucht wird“, erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer   Sie zeigte sich erneut  beeindruckt, mit wieviel Herzblut sich  engagierte Bürger und Bürgerinnen  für ihre Gemeinschaft einsetzten.
Bei der Ehrung in der Staatskanzlei waren selbstverständlich auch zahlreiche Ehrenamtler aus der Verbandsgemeinde Weißenthurm anwesend, die von den jeweiligen Bürgermeistern für das Treffen mit der Ministerpräsidentin des Landes Malu Dreyer benannt worden waren.

Gern gesehene Gäste in Mainz waren Rosi Reitz und Helene Kronewald aus Kettig, die treue Dienste für die Katholische Frauengemeinschaft und für den Seniorenkreis geleistet haben,  sowie Heimatkundler Gerhard Elingshäuser, der sich um die Erforschung und Bearbeitung der heimatlichen Historie verdient gemacht hat.