Volkstrauertag am 18.11.2018


Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

der Volkstrauertag ist ein besonderer Gedenktag in Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewalt. Der Volkstrauertag ist nicht nur mit dem Gedenken an die Opfer zweier Weltkriege verbunden. Er soll auch mahnen und daran erinnern, wie kostbar ein Leben in Frieden ist.

 

Weltweit sind laut der Vereinten Nationen zurzeit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung - mehr als je zuvor. Sie suchen Schutz und menschenwürdige Lebensperspektiven. Die Bilder in den Medien erinnern an die Trecks der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele haben dabei ihren Wunsch nach Freiheit und einem menschenwürdigen Leben mit dem Tod bezahlen müssen. Damals wie heute.

Der Volkstrauertag ist dem Gedenken und zugleich der Versöhnung, der Verständigung und dem Appell für Frieden und Freiheit gewidmet.
Erinnern heißt Sichtbarmachen.  Es sind die ganz persönlichen Schicksale und die Dimensionen des Zweiten Weltkriegs, die uns immer noch verstören. In vielen Familien gibt es bis heute die traurige Erinnerung an Gewalt, Verlust und Zerstörung.

Wir brauchen daher den Respekt und die Orte des Innehaltens für unser nationales Gedächtnis besonders für die Jüngeren, für die nachkommen-den Generationen, denen so viel Gewalt und Elend fremd ist, weil wir in den vergangenen 70 Jahren glücklicherweise den unmittelbaren Krieg nie erleben mussten.

Die Millionen Opfer beider Weltkriege und die neuen Opfer von Gewalt und Verbrechen nach 1945 müssen uns wieder und wieder dazu anspornen, dass wir uns für eine friedliche und gerechte Welt einsetzen.

Zur diesjährigen Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag, den 18.11.2018, lade ich Sie herzlich ein.

Die Feier beginnt um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Katholischen Pfarrkirche. In einem anschließenden Festzug auf den Friedhof wird dort  zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt gemeinsam ein Kranz niedergelegt.

Wir werden wie in jedem Jahr von den Rheinischen Musikfreunden, dem Kirchenchor „Cäcilia“ und dem Männergesangverein begleitet.

Besuchen Sie bitte die Gedenkstunde. Sie setzen damit ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt.

Ihr
Peter Moskopp
Ortsbürgermeister