lm vorigen Jahr wurden 2.800 Euro gesammelt

Zwei Tage lang gingen Grundschüler von Haus zu Haus, um Not leidende Kinder zu unterstützen.


 
Kettiger Ortsbürgermeister Peter Moskopp empfing 24 Sternsinger und ihre Betreuer

Kettig. Einen Aufkleber statt Kreide nahmen Sternsinger, um "20*C+M+B+17" an der Tür zum Kettiger Bürger- und Rathaus anzubringen. Denn der abgekürzte Segenswunsch "Christus Mansionem
benedicat" (Christus segne dieses Haus) konnte auf die glatten Oberflächen an der Eingangstür mit Kreide nicht geschrieben werden.
 
Es war die erste Aktion der Sternsinger, die von Haus zu Haus ziehen und Geld sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.
Ortsbürgermeister Peter Moskopp begrüßte zu einem Empfang im Bürgerhaus neben den 24 Sternsingern Brigitte Nickenig, Petra Gies-Moskopp, Linda Rodrigues, Jugendbetreuer und Katechetinnen. "Bereits zum 5. Mal findet der Sternsingerempfang der Ortsgemeinde Kettig statt, die damit die Arbeit und das Engagement der Sternsinger, seiner Betreuer sowie der vielen Helferinnen und Helfer die im Hintergrund arbeiten wertschätzen will", erklärte Peter Moskopp.

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,,Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit!" heißt das Leitwort der 59. Aktion Dreikönigssingen und das aktuelle Beispielland ist Kenia.
Der Ortsbürgermeister ging in seiner kurzen Ansprache auch auf die Geschichte der Sammelaktion ein, die 1959 erstmals gestartet wurde. lnzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Alljährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.
Peter Moskopp betonte: ,,Sternsinger kämpfen gegen die Ausbeutung von Kindern und helfen Kindern und Jugendlichen, die auf der Flucht sind. Sternsinger kämpfen für die Rechte von Kindern, für bessere Besitzverhältnisse, bessere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen und gegen den Hunger." Der Ortsbürgermeister wies auch auf das Beispielland Kenia und dessen Probleme hin und lud dann die Gäste zu Getränken und einem Snack ein.
Geraume Zeit zuvor hatte Pfarrer Günther Vogel bei einem Aussendegottesdienst in der Kettiger Pfarrkirche die Kinder auf den Weg von Haus zu Haus geschickt. Dabei wurden die Sternsinger begleitet von
vier Jugendlichen und vier Müttern.
Die Aktion der Kinder aus allen Klassenstufen der Kettiger Grundschule wird seit 1999 hauptverantwortlich betreut von Brigitte Nickenich, ehemals Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. Sie wirbt in der
Grundschule für die Beteiligung an der Sternsingeraktion, sorgt dafür, dass Gewänder und Sterne in Ordnung sind und teilt die Gruppen ein.
lm vergangenen Jahr wurden in Kettig bei der Sternsingeraktion rund 2.800 Euro für Kinder in Not gesammelt.

Quelle: Blick-aktuell Nr. 2/17, 10.01.17, Seite 14